Wir über uns

Wer hatte diesen Traum noch nie: Den Traum vom Fliegen,
des Freiseins zwischen Himmel und Erde?!

Für die Fallschirmspringer des Fallschirmsport-Clubs Westerstede e.V., kurz FSC, wird dieser Traum jedes Wochenende zur Realität. Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die richtigen Worte für die Erlebnisse zu finden, die dieser Sport in Fülle bietet, da dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt sind. Ob es Formationsspringen, Freestyle oder Skysurfen ist, aufgrund der stetigen Weiterentwicklung gibt es immer neue Anreize, die den Sport so einmalig und faszinierend machen.

Kurz zum Verein....

- Gründung 1980 in Oldenburg-Hatten als gemeinnütziger Verein zur Förderung des Fallschirmsports
-1987 Umzug nach Westerstede-Felde
- ca. 130 Mitglieder, von denen etwa 40 regelmäßig den Sprungplatz besuchen; vertreten sind bei uns alle Alters- und Berufsgruppen.

... und seiner Infrastruktur:

- Besitz eines eigenen Flugzeugs des Typs Cessna 182 Q
(Pilot + 4 Springer)

- eigene, großflächige Landewiese

- modernste Schulungsgeräte
- Ausbildungshalle mit Dusche/WC
- Clubraum mit TV und Video
- großzügiger Packplatz
- Lagerfeuerstelle
- Gastronomie am Platz

 

Folgende Variationen/Disziplinen des Springens können Sie bei uns erlernen:

a) Formationsspringen (auch Relativspringen genannt):

Eine Gruppe von Springern bildet während des freien Falls bei einer Geschwindigkeit von ca. 180 km/h durch bestimmte Griffe an den Armen und Beinen der Mitspringer unterschiedlichste Formationen.


Auch der Drang nach Rekorden macht hier nicht halt: größte jemals gesprungene Formation:
297 Springer !!!

b) Die sog. "Fun-Jumps":

Das lockere und "spielerische" Springen steht hier im Vordergrund. Diese Sprünge werden in der Regel "solo" geflogen, da hier die individuelle Bewegungs- und Entfaltungsmöglichkeit an erster Stelle steht.
Aus diesen Fun-Jumps haben sich im Laufe der Zeit vier Variationen herauskristallisiert, die wir im folgenden kurz erläutern möchten:

I) Freestyle:
Der Springer bewegt sich im dreidimensionalen Raum
beliebig um alle Körperachsen (Salti, Drehungen, etc.)
 
II) Chute-assis (Sitz- oder Rückenfliegen):
Hier entfernt man sich von der traditionellen "Bauchlage" und springt im Sitzen.
III) Free-Flying:
Dies ist wohl die verrückteste Art des Fun-Jumps, da hier überwiegend "kopfüber" (im sog. "Head-down") und dadurch mit großer Geschwindigkeit und Dynamik (bis zu 300 km/h) gesprungen wird.

IV) Skysurfen:
Der Springer surft auf einem snowboardähnlichen Brett durch die Luft, als bewege er sich auf einer Welle, und kann darüber hinaus auch Salti und Drehungen vollführen.

Alle diese Fun-Jumps sehen sehr leicht und spielerisch aus, erfordern jedoch ein hohes Maß an Übung und Konzentration.
Mittlerweile wurden diese Disziplinen so weit entwickelt und perfektioniert, daß auch hier schon teilweise Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

c) Zielspringen:

Nach dem Öffnen des Schirms wird besonderer Wert darauf gelegt, ein vorher bestimmtes Bodenziel punktgenau anzufliegen.